Allianz für den Fluglärmschutz

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Corona würfelt auch den Terminplan der Allianz für den Fluglärmschutz durcheinander. Die Auftaktsitzung des Jahres 2021 findet anders als geplant später statt. Das nächste Plenumtreffen der Allianz findet am 04.05.2021 in der Zeit von 18 bis 21 Uhr als virtuelles Online-Meeting statt. Das Protokoll der 14. Sitzung am 22.10.2020 ist im online-Verfahren beschlossen worden und steht hier oder in der Sidebar zur Verfügung.

Der Flughafen in Hamburg-Fuhlsbüttel belastet mit den von ihm ausgehenden Emissionen, insbesondere Fluglärm und Luftschadstoffe, viele hunderttausend Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein, sowie Niedersachsen. Bedingt durch seine innerstädtische Lage verursacht sein Betrieb zudem hohe externe Umweltkosten. Der An- und Abflugverkehr im dicht besiedelten näheren Umfeld des Flughafens als auch im Einflussbereich der intensiv genutzten An- und Abflugrouten verursacht in einem hohen Maß gesundheitsschädigende Lärmwirkungen. Der Flugverkehr setzt neben den Lärmemissionen auch sehr große Mengen an besonders gefährlichen Fein- und Feinststaubemissionen frei. Wegen ihrer geringen Größe (Großteil unter 0,1µm) und ihrer chemischen Zusammensetzung sind gerade die Partikel aus dem Flugverkehr besonders gefährlich.

Mit Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft vom 04.02.2015 (Drucksache 20/14334) wurde der Auftrag zur Schaffung einer Allianz unter der Federführung des Hamburger Flughafens erteilt. Die Allianz für den Fluglärmschutz ist Teil des „16-Punkte-Plans“, den der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg auf Ersuchen der Hamburgischen Bürgerschaft am 26.04.2016 bekannt gab.

Auszug aus der Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft
(Bürgerschafts-Drucksache 21/4209):

„Mit der am 4. Februar 2015 beschlossenen Drucksache 20/14334 hat die Bürgerschaft den Senat ersucht: …

13. vor dem Hintergrund der intensivierten und kontroversen Debatte in Teilen der Stadt zum Thema Fluglärm …, unter Federführung des Flughafens einen erneuten Anlauf für eine noch auszugestaltende „Allianz für den Lärmschutz“ der verschiedenen Beteiligten und unter Einbeziehung auch der bürgerlichen Fluglärmschutzinitiativen zu unternehmen…“

In der Allianz für den Fluglärmschutz vertreten sind die Fluglärmschutzinitiativen in der Metropolregion Hamburg, die Parteien der Hamburger Bürgerschaft, die vom Fluglärm betroffenen Landkreise, die Umweltbehörde und die Verkehrsbehörde, die Wirtschaftsverbände, die DFS Deutsche Flugsicherung (DFS), die Luftverkehrswirtschaft und die Fluglärmschutzbeauftragte. Die DFS legt dabei Wert auf die Beteiligung als Gast.

Folgende im Initiativkreis organisierten Fluglärmschutzinitiativen und -vereine sind in der Allianz vertreten:

  • BIG-Fluglärm | Dachverband der Bürgerinitiativen-Gegen-Fluglärm Hamburg e.V. (BIG) 🌐
  • Initiative gegen Fluglärm Im Hamburger Westen (IFL) 🌐
  • Norderstedter Interessengemeinschaft für Fluglärmschutz e.V. (NIG) 🌐
  • Wir in Norderstedt (WiN) 🌐
  • Fluglärmschutz Hamburg e.V. (FSH) 🌐
  • Bürgerinitiative Fluglärm Niendorf (BIN)
  • Beantragt:
    AK Klima und Luftverkehr im Kommunalverein Groß Borstel (KV G.B.) 🌐